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Regionen -
Südliches Tunesien
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Geschrieben von Administrator
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Donnerstag, 21. Februar 2008 |
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Die Insel Djerba liegt zwischen dem Golf von Gabes und dem Golf von Bou Grara. Sie hat die Form eines Trapezes mit einer Ost-West-Ausdehnung von 28 km und einer Nord-Süd-Ausdehnung von 22 km und einer Gesamtfläche von etwa 514 Quadratkilometern. An der Südküste ist die Insel durch einen 6,4 km langen Damm, der schon auf die punische Zeit zurückgehen soll, mit dem Festland verbunden.
Neben der Straße über den Damm verläuft auch eine Rohrleitung, mit der die Insel mit Trinkwasser versorgt wird. Ohne diese Wasserleitung wäre Tourismus auf der Insel nicht denkbar, 80% des Wassers wird für die Versorgung der Hotels und der Touristen verwendet. Neben dem Fahrdamm gibt es auch eine regelmäßige Fährverbindung zum Festland im Südwesten der Insel. Der internationale Flughafen von Djerba befindet sich im Nordwesten der Insel, beim Transfer zum Zielhotel bekommt der Reisende schon einen ersten Eindruck vom quirligen Leben auf Djerba. Das Klima ist hier mild und beständig und im Gegensatz zum Norden Tunesiens trocken mit nur geringen Niederschlägen, im Sommer können durchaus Temperaturen von 45 Grad Celsius erreicht werden, die sich durch die Trockenheit der Luft aber auch für den Europäer durchaus gut ertragen lassen, eine Flasche Wasser im Reisegepäck bei Ausflügen ist aber nicht verkehrt. Die Inselhauptstadt heißt Houmt Souk, was ins Deutsche übersetzt soviel wie "Marktviertel" bedeutet. Hier trafen sich gesrern wie heute die Djerbi, die einst jeder für sich in Ihren Gehöften, umgeben von Gärten und Olivenplantagen, auf der weitläufigen Insel lebten, einmal wöchentlich zum Markt. Mit der Zeit siedelten sich hier jedoch auch Händler und Fremde an und so entstand eine kleine Stadt. Sehenswert sind die beiden Moscheen (Fremdenmoschee und Türkenmoschee) aus dem 17. Jahrhundert, der kleine Souk, das Völkerkundemuseum sowie die Festung Bordj-el-Kebir aus dem 15. Jahrhundert. Die Touristenhotels liegen überwiegend an der südöstlichen und nordöstlichen Küste, mit dem Taxi oder durch die regelmäßigen Busverbindungen kommt man schnell und kostengünstig ins Innere der Insel und zur Hauptstadt. Ein weiteres touristisches Zentrum befindet sich ca. 20 km südlich der Insel auf dem Festland: Oase Zarzis. Diese auf der Akkara-Halbinsel gelegene Küstenoase wurde von den Franzosen Ende des 19. Jahrhunderts angelegt. Das Landschaftsbild wird geprägt von kilometerweiten Olivenplantagen (700.000 Bäume) und Dattelpalmenhainen (110.000 Bäume). Die Hotelzone erstreckt sich über 8 km an der Küste entlang und endet an den ersten Ausläufern der Stadt Zarzis, etwa 4 km vor dem Zentrum |
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Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 21. Februar 2008 )
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