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Tunesische Yachthäfen immer beliebter bei Bootsbesitzern PDF Drucken E-Mail
Montag, den 04. August 2008 um 22:20 Uhr

Tunesische Marinas werden immer beliebter im Mittelmeerraum. So ergab ein Vergleich mit dem französischen Marinas, dass die tunesischen Yachthäfen im Durchschnitt 7-8 mal billiger sind, bei ähnlicher Leistung. In einigen französischen Häfen kostet ein Liegeplatz 1 Mio. Euro pro Jahr, ein vergleichbarer Platz auf der Yasmine Hammamet Marina (www.marinahammamet.com) kostet 100.000 Dinar pro Jahr (ca. 60000 Euro) für die größeren Boote. Die Kosten sind natürlich viel billiger für kleine oder mittelgroße Boote, abhängig von ihrer Oberfläche.
Europäische und amerikanische Yachtbesitzer nutzen auch gerne die hervorragende Handwerkskunst tunesischer Bootsbauer und Handwerker, um die Boote umbauen, renovieren oder anstreichen zu lassen.
Yasmine Hammamet Marina gewinnt langsam an Boden gegenüber den kroatischen und italienischen Häfen, aber auch die anderen tunesischen Yachthäfen sind immer beliebter bei ausländischen Jet-Settern.
Tunesien verfügt derzeit über sechs operativen Marinas, mit einer Gesamtkapazität von 2100 Liegeplätzen, darunter 740 in Yasmine Hammamet-Port, 386 in Monastir, 360 in Sidi Bou Said, 300 in El Kantaoui, 78 in Bizerte, und 50 in Tabarka. Sfax und Djerba sind im Bau und sollen in Kürze fertig gestellt werden.
Durch die wettbewerbsfähigen Kosten, Exotik, die Qualität der Dienstleistungen, Hotel-Infrastruktur und die Verfügbarkeit der Liegeplätze im Vergleich zu den vielfach überbuchten französischen Yachthäfen ist Tunesien zu einem Drehkreuz für Luxus-Bootfahrten im Mittelmeerraum geworden.
Einige Studien prognostizieren, dass Tunesien etwa 16 Millionen Dinar im Jahr aus ihren Marinas, sowie einige 200 Millionen Dinar Erträge aus der Vermietung und dem Verkauf von Häusern und Wohnungen, dem Hafen-Management und nautischen Diensten erzielen könnte.

Quelle: Tunisia Online