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Ökosysteme und Klimawandel in Tunesien PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 23. März 2011 um 00:11 Uhr

Eine wissenschaftliche Studie zum Thema Wasser und Klimawandel in Tunesien, die am Dienstag in einem Seminar vorgestellt wurde, zeigt,  dass die Ökosysteme in Tunesien fragil und unfähig seien, mit natürlichen Risiken wie Waldbränden, Wassermangel und Dürre fertig zu werden, die als Folge des globalen Temperaturanstieges bis zum Jahr 2020 zu erwarten sind.
Schätzungen gehen von einem Anstieg der Durchschnittstemperatur von 0,8 Grad bis 1,3 Grad auf tunesischem Hoheitsgebiet und einem Rückgang der durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 5 mm im Norden und 10 mm im Süden aus. Es wäre zu Tunesiens Vorteil, jetzt schon mit einem Risikomanagement zu beginnen, ein Frühwarnsystem zu erstellen, Wasserreserven im Vorgriff auf voraussichtliche Engpässe anzulegen und Pläne für Anlagen und Produktionen mit hohem Wasserverbrauch aufzugeben.
Das Seminar wurde in Zusammenarbeit mit dem Informationszentrum der Vereinten Nationen in Tunis, dem Regionalbüro der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und dem Umweltministerium organisiert.

TAP