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Mittwoch, den 26. Januar 2011 um 14:23 Uhr |
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Ahmed Néjib Chebbi, Minister für regionale Entwicklung, teilte nach einer Diskussionsveranstaltung im Fernsehsender Hannibal TV mit, dass insgesamt 500 Millionen Dinar für sofortige Beihilfen und Kredite zur Verfügung gestellt werden, insbesondere für die Bürger in Sidi Bouzid, Kasserine und Gafsa, die besonders von sozialer Ungerechtigkeit und einem Ungleichgewicht in der regionalen Entwicklung betroffen seien.
Verwendung Mit diesen Geldern sollen auch Opfer der tunesischen Revolution und die Familien der Märtyrer und Verwundeten entschädigt werden sowie auch kleine Handwerker, Händler und Bauern, damit Verluste aufgefangen, Schäden beseitigt und die Arbeit wieder aufgenommen werden kann. Die Mittel sollen auch dazu verwendet werden, um Jobbörsen im Internet für die Ausschreibung öffentlicher Arbeiten zu erstellen, von denen Arbeitssuchende und das Handwerk profitieren können.
1-Dinar-Jobs Im Bezug auf die zahllosen arbeitslosen Hochschulabgänger wies der Minister darauf hin, dass die Möglichkeit für freiwillige Arbeit geschaffen werde, die mit 150 Dinar/Monat vergütet werde, bis ein der Ausbildung entsprechender Arbeitsplatz zur Verfügung stehe. Wir in Deutschland kennen das Prinzip als 1-Euro-Job.
Verteilung der Gelder Der Minister erklärte, dass diese Entscheidungen nicht nur einfache Versprechen sein werden, sondern echte Maßnahmen der Soforthilfe. Die Verteilung der Mittel werden die Bürger selbst mittels zu gründender Organisationen mit zivilen Strukturen übernehmen, das staatliche "Conseils Régionaux de Développement En Place" wird in der jetzigen Form aufgelöst und als Komponente der Zivilgesellschaft rekonstruiert.
Quelle: Mosaique FM |