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Samstag, den 05. Februar 2011 um 22:34 Uhr |
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In einem Kommuniqué, dass am letzten Mittwoch in Tunis veröffentlicht wurde, betonte das Ministerium für religiöse Angelegenheiten, dass es während der Revolution zu keiner Zeit Angriffe auf die jüdische Gemeinde oder auf andere Religionsgemeinschaften gegeben hätte, weder durch körperliche Gewalt, noch durch verbale Attacken. "Tunesien respektiert die verschiedenen religiösen Gemeinschaften, die in einem Klima des Friedens, der Gleichheit, des Verständnisses und der Toleranz leben können.
Der tunesische Staat sei entschlossen, diese Gemeinschaften und deren Institutionen zu respektieren und zu schützen und ihr Recht auf die Ausübung ihrer Riten in aller Freiheit und ohne Einschränkungen zu garantieren. Die tunesischen Behörden werden keine Handlungen zulassen, die die Rechte von religiösen Gemeinschaften verletzen."
Das Ministerium reagierte damit auf die Nachrichten einiger ausländischer Medien, die von einem Brandanschlag auf eine Synagoge in El Hamma in Südtunesien berichteten. Wie Roger Bismuth, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Tunesien gegenüber AFP bestätigte, gäbe es in El Hamma gar keine Synagoge, sondern nur ein Grab eines Rabbis, dass gleichzeitig eine jüdische Pilgerstätte sei. Bei Plünderungen in der Region sei das Wachhäuschen des Sicherheitspersonals zerstört und Mobiliar geraubt worden. Dies sei aber nicht als ein antisemitischer Angriff zu werten, sondern als eine "normale" Straftat.
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