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Tunesischer Stromversorger STEG tritt der Desertec Initiative bei PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, den 27. Oktober 2010 um 18:51 Uhr

Solaranlage (Symbolfoto)In Barcelona findet zur Zeit die erste internationale Desertec-Konferenz statt. Erst als neukolonistisches Projekt verschrien haben die afrikanischen Länder nun die Bedeutung der Initiative entdeckt. Aus vielen afrikanischen und arabischen Länder sind hochrangige Vertreter angereist und erklären erstmals offiziell vor 300 Politikern, Unternehmern und Wissenschaftlern die Bereitschaft zur Teilnahme am Milliardenprojekt. Da die Ölförderung auf lange Sicht schrumpfen wird und die CO2-Belastung auch vor Afrika nicht halt macht wird das Sonnenstromprojekt Desertec ein wichtiges Thema. Der Zusammenschluss hat mittlerweile 22 Mitgliedsländer, darunter auch Marokko, Tunesien, Algerien, Ägypten und Jordanien.
Auch der tunesische Energieversorger STEG hat seinen Einstieg in die Initiative angekündigt. Das Land hat aufgrund der günstigen Lage aussichtsreiche Chancen für die Durchführung erster Referenzprojekte. "Die Energienachfrage in vielen afrikanischen Ländern wachse" sagte Mouldi Milet, Repräsentant von STEG Energies Renouvelables. "Gleichzeitig sei die Stromversorgung in Tunesien vielerorts noch immer unzureichend. Die STEG werde sich auch deshalb der Wüstenstrominitiative anschließen".